Auslandsstudium

Wenn Sie sich für einen Auslandsaufenthalt interessieren, können Sie ihren Aufenthalt an der Partneruniversität über das europäische Erasmusprogramm oder über die von der UZH und ihren Instituten abgeschlossenen bilateralen Verträge organisieren. Zusätzliche Informationen zur Finanzierung finden Sie hier

1. Erasmus+ / Swiss-European Mobility Programme (SEMP)

Seit Anfang 2014 läuft die neue Generation des EU-Bildungsprogramms Erasmus+. Infolge der Abstimmung über die Masseneinwanderungsinitiative im Februar 2014 hat die EU die Verhandlungen über die Teilnahme der Schweiz an Erasmus+ sistiert und die Schweiz in den Status eines Drittstaates wie vor 2011 zurückgesetzt. Im März 2014 beschloss der Bundesrat, eine Übergangslösung zu erarbeiten, die erneut eine indirekte Teilnahme der Schweiz am Erasmus-Programm ermöglicht.
Die Übergangslösung läuft unter dem Titel Swiss-European Mobility Programme (SEMP) und orientiert sich in den Grundsätzen und Abläufen an Erasmus+.

Einführendes

Ein Auslandsstudium dauert von drei bis zwölf Monaten. Bei der Auswahl der Partneruniversitäten sind Studierende grundsätzlich an die Abkommen gebunden, die in den jeweiligen Fachbereichen für eine bestimmte Studienstufe bestehen (BA/MA/DOCT): Studierende der UZH können sich für einen Austausch im Haupt- oder Nebenfach bewerben.

NEU läuft der gesamte Prozess, von der Bewerbung bis hin zur Heimkehr über die Plattform Mobility online. Mehr Infos zur Bewerbung auf der folgenden Seite:

http://www.int.uzh.ch/de/out/program/erasmus/application.html

Neben den fachgebundenen Abkommen gibt es auch Angebote, die Studierenden aller Fachrichtungen offen stehen.
http://www.int.uzh.ch/static/single/erasmusout/faecher.php?f=0016&l=de

Finanzierung

Studierende können zur Deckung ihrer Reise- und Aufenthaltskosten in Verbindung mit ihrem Auslandaufenthalt über das Swiss-European Mobility Programme gefördert werden. Mit der Anmeldung haben Sie sich gleichzeitig für ein Stipendium beworben (CHF 300/Monat, pauschal ausgezahlt: CHF 1500 für 1 Semester bzw. CHF 3000 für 2 Semester). Allerdings garantiert eine Nominierung für das SEMP-Programm kein Stipendium. Genaue Informationen und ein Stipendienvertrag (Verpflichtungserklärung) werden Ihnen ca. zwei Monate vor Antritt des Austauschaufenthaltes per Post zugestellt. Studierende, die von ihrem Wohnkanton bereits Stipendien erhalten, können diese weiter beziehen, auch wenn sie ein SEMP-Stipendium erhalten. Bei finanziellen Engpässen, die durch den Austauschaufenthalt entstehen können, haben Studierende die Möglichkeit, die Stipendienstelle ihres Wohnkantons oder die Bürger- oder Wohngemeinde zu kontaktieren.

Mehr Informationen hierzu finden Sie unter:
https://www.int.uzh.ch/de/out/information/finance.html

Partneruniversitäten des Slavischen Seminars und der Universität Zürich

Das Slavische Seminar der Universität Zürich hat Erasmusverträge mit zwei polnischen Universitäten abgeschlossen:

Seit 2011 besteht ein Erasmusabkommen mit dem Institut für Journalismus und Kommunikation (Instytut Dziennikarstwa i Komunikacji Społecznej) der Universität Wrocław, das personell eng mit der dortigen Polonistik und Germanistik verbunden ist. http://www.dziennikarstwo.uni.wroc.pl/

Zudem besteht seit 2012 ein Erasmusabkommen mit dem Institut für Literaturforschung der Akademie in Warschau (Instytut Badań Literackich Polskiej Akademii Nauk). http://ibl.waw.pl/Fachkoordinatorin am Slavischen Seminar ist Prof. Dr. Sylvia Sasse (Incomings, Outgoings, Dozierende: zuständig für die Anmeldung und die fachlichen Aspekte des Erasmus-Austausches).

Des Weiteren unterhält die Universität Zürich Erasmusverträge mit zahlreichen osteuropäischen Universitäten. Die hier zur Verfügung stehenden Plätze können von den Studierenden des Slavischen Seminars ebenfalls genutzt werden.

a. POLEN

AVL: Uniwersytet Lodzki (MA)

BWL: Warsaw,  Kozminski University (BA/MA)

Ethnologie: Wroclaw, Wroclaw University (MA) 

Allgemeine Geschichte: Poznan, Uniwersytet im. Adama Mickiewicza (BA/MA)

Japanologie: Poznan, Uniwersytet im. Adama Mickiewicza (BA/MA)

Publizistikwissenschaft: Wroclaw, Wroclaw University, (BA)

Rechtswissenschaft: Polen, Bialystok, Uniwersytet w Bialymstoku (BA/MA); Katowickie, Uniwersytet Slaski (BA/MA); Poznan, Uniwersytet im. Adama Mickiewicza (BA/MA); Torun, Uniwersytet Mikolaja Kopernika (BA/MA); Warszawa, University of Warsaw (BA/MA) 

Slavische Sprach- und Literaturwissenschaft: Polen, Warsaw, Instytut Badan Literackich Polskiej Akademii Nauk (IBL PAN) (BA/MA/DOCT); Wroclaw, Wroclaw University (BA/MA/DOCT)

b. TSCHECHISCHE REPUBLIK

Biochemie: Brno, Masaryk University in Brno (BA)

Englische Sprach- und Literaturwissenschaft: Prag, Univerzita Karlova (BA/MA)

Filmwissenschaft: Brno, Masaryk University in Brno (MA)

Indogermanische Sprachwissenschaft: Brno, Masaryk University in Brno (BA)

Lateinische Sprach- und Literaturwissenschaft: Brno, Masaryk University in Brno (BA); Prag, Univerzita Karlova (BA/MA/DOCT)

Musikwissenschaften:  Prag, Univerzita Karlova (MA)

Rechtswissenschaft:  Prag, Univerzita Karlova (BA/MA)

Sinologie:  Univerzita Karlova (BA/MA)

Theologie und Religionswissenschaft: Prag, Univerzita Karlova (BA/MA)

c. SLOWENIEN

Rechtswissenschaft: Ljubljana, University of Ljubljana (BA/MA); Maribor, Univerza V Mariboru (BA/MA) / 

Weiterführende Informationen zum Erasmusprogramm finden Sie auf der Homepage der Abteilung für Internationale Beziehungen der Universität Zürich, die für die zentrale Koordination des Erasmus-Programms zuständig ist: http://www.int.uzh.ch/out/program/erasmus.html.

2. Bilaterale Abkommen

Einführendes

Da mit Russland und anderen Staaten ausserhalb der EU keine Erasmusverträge abgeschlossen werden können, beruht hier der Studentenaustausch zwischen Universitäten / Instituten auf bilateralen Abkommen. Je nach Abkommen erhalten Sie finanzielle Unterstützung oder freie Unterkunft und Verpflegung durch die Partnerinstitution; die Höhe des Stipendiums ist je nach Abkommen unterschiedlich. Falls die Partnerinstitution kein Stipendium ausbezahlt, erhalten Sie evtl. ein Teilstipendium von der UZH. Das vom Slavischen Seminar mit der Universität Belgrad geschlossene Abkommen gewährt leider keine finanzielle Unterstützung.

Ansprechpartnerinnen für Outgoings und Incomings am Slavischen Seminar ist Tatjana Hofmann.

Abkommen des Slavischen Seminars und der Universität Zürich

Zur Zeit hat das Slavische Seminar bilaterale Abkommen mit dem Department for Slavic Studies der Universität Belgrad (zwei Plätze über ein ganzes akademisches Jahr, keine finanzielle Unterstützung, Übernahme der Studiengebühren im Gastland).

Die Universität Zürich unterhält ein bilaterales Abkommen mit der Universität Zagreb (zwei Plätze für ein ganzes akademisches Jahr). Dieses bilaterale Abkommen mit der Universität Zagreb wird voraussichtlich ab 2015 durch eine Erasmuspartnerschaft ersetzt. Ansprechpartnerin auf Universitätsebene ist die Abteilung für Internationale Beziehungen. Anmeldetermin: 9.1.2015 für das akademische Jahr 2015/16.  Informationen zum Gesamtuniversitären Abkommen mit Zagreb finden Sie hier:

Einen Erfahrungsbericht hier: Link

Link zur Universität Zagreb: http://international.unizg.hr/international_students/exchange_students