Ausschreibungen
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Ausschreibungen für Stellen, Konferenzen etc., welche ausserhalb des Slavischen Seminars der UZH angeboten werden.
Summer School 2026: Past, Present and Future in the South Caucasus & Former Soviet Area
Vom 28. Juni bis 9. Juli 2026 findet in Yerevan, Armenien, eine interdisziplinäre, englischsprachige Summer School zum Thema Legacies and Decolonialization in Contemporary Culture and Politics statt. Die Summer School richtet sich an BA- und MA-Studierende aus relevanten Fachrichtungen wie Area Studies, Ost- und Südosteuropastudien, Sozial- und Politikwissenschaften, Geschichte sowie den Geistes- und Kulturwissenschaften.
Das Programm umfasst Vorlesungen von internationalen Wissenschaftler:innen und politischen Expert:innen, Diskussionsformate sowie Exkursionen zu kulturellen, zivilgesellschaftlichen und historischen Einrichtungen. Inhaltlich werden unter anderem aktuelle geopolitische Entwicklungen, historische Transformationen und Erinnerungskulturen, soziale Konflikte, Zivilgesellschaft sowie kulturelle und religiöse Dynamiken im Südkaukasus, im postsowjetischen Raum und in angrenzenden Regionen behandelt.
Die Unterrichtssprache ist Englisch. Bei erfolgreicher Teilnahme werden 3 ECTS vergeben. Die Teilnahme-, Reise- und Unterkunftskosten für Studierende aus der Schweiz werden weitgehend übernommen (mit Ausnahme eines kleinen Eigenbeitrags). Die Unterbringung erfolgt im Gästehaus der Universität in Yerevan.
Bewerbungsunterlagen (als ein PDF):
Lebenslauf (max. 1 Seite)
Motivationsschreiben (max. 1 Seite)
Bewerbungsschluss: 30. Januar 2026
Weitere Informationen sind der Ausschreibungen zu entnehmen.
Ausschreibung Summer School Yerevan (PDF, 243 KB)
Ausschreibung: Promotion an der Graduate School Practices of Literature (Universität Münster)
Das Graduate School Practices of Literature (GSPoL) an der Universität Münster schreibt zum nächsten Semester wieder Promotionsplätze im strukturierten Promotionsprogramm aus. Interessierte Bewerber:innen aus dem Bereich der Literatur- und Kulturwissenschaften sind eingeladen, sich zum kommenden Wintersemester zu bewerben.
Das Programm richtet sich an Nachwuchswissenschaftler:innen, die ihre literatur- bzw. kulturwissenschaftliche Promotion innerhalb eines interdisziplinären und internationalen Forschungsumfelds verfolgen möchten.
Profil und Schwerpunkte des Programms:
Das strukturierte Promotionsprogramm der GSPoL bietet intensive fachliche Betreuung sowie vielfältige Möglichkeiten zur wissenschaftlichen und beruflichen Weiterqualifikation. Die Promotionsvorhaben sollten thematisch in mindestens eines der folgenden drei Forschungsfelder eingebettet sein:
Literatur, Kultur und Gesellschaft
Theorie(n) der Literatur- und Kulturwissenschaft
Literatur- und Kulturwissenschaft in der Praxis
Die GSPoL fördert aktiv die interdisziplinäre Forschung und legt besonderen Wert auf die Verbindung von Theorie und gesellschaftlicher Relevanz.
Zugangsvoraussetzungen:
Bewerber:innen sollten einen überdurchschnittlichen Hochschulabschluss im Bereich der Literatur- oder Kulturwissenschaften vorweisen können. In begründeten Ausnahmefällen ist auch die Bewerbung mit einem exzellenten Bachelorabschluss möglich.
Bewerbungsverfahren:
Die Bewerbung kann auf Deutsch oder Englisch erfolgen und muss folgende Unterlagen enthalten:
Motivationsschreiben
Lebenslauf
Nachweise über Studienabschlüsse
Exposé des Promotionsvorhabens (ca. 10 Seiten)
Zwei akademische Referenzschreiben
Die Bewerbung ist in einem einzigen PDF-Dokument per E-Mail einzureichen.
Bewerbungsfrist:
Für die Aufnahme zum Wintersemester (Beginn: 1. Oktober) endet die Bewerbungsfrist am
31. Mai jeden Jahres
Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren sind auf der Website der Graduate School „Practices of Literature“ zu finden.
Call for Papers: Internationale Tagung zum Thema „Tracing Albanian in Time, Space, and Texts“
Vom 8. bis 10. Juni 2026 findet an der Universität Basel die internationale Konferenz „Tracing Albanian in Time, Space, and Texts“ zur historischen Linguistik und Philologie des Albanischen statt. Veranstaltet wird die Tagung vom Departement Altertumswissenschaften und dem Lehrstuhl für Historisch-vergleichende Sprachwissenschaft der Universität Basel in Kooperation mit dem Institut für Slavistik und Osteuropastudien der Universität Zürich.
Im Fokus stehen die Geschichte der albanischen Sprache und ihrer Texte. Eingeladen sind Beiträge zu Themen wie:
- Alte albanische Texte und deren Analyse
- Rekonstruktion des Uralbanischen und seiner Vorstufen
- Sprachkontakt zwischen Albanisch und anderen Sprachen (Antike bis Moderne)
- Dialektvariation und Etymologie
Einreichung von Abstracts:
Willkommen sind Beiträge in Form von Vorträgen (20+10 Min.) oder Posterpräsentationen. Auch BA- und MA-Studierende sind ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen.
- Frist für Vortragsabstracts: 1. Oktober 2025 (max. 450 Wörter inkl. Literatur & 3–5 Keywords)
- Frist für Posterabstracts: 31. Dezember 2025
- Einreichung per E-Mail an: aliaconference2026@gmail.com (.docx, .tex oder PDF)
- Sprachen: Englisch (bevorzugt), Deutsch, Französisch, Italienisch; Poster auch auf Albanisch möglich.
Teilnehmer:innen gesucht: Postmigrant Perspectives
Anna Fersztand ist Doktorandin im SNSF Doc.CH Forschungsprojekt "Postmigrant Perspectives" am ISEK und sucht für ihre Studie noch Teilnehmer:innen. Hast du Interesse an der Herkunft deiner Eltern? Sind deine Eltern während und wegen den Kriegen in Jugoslawien in die Schweiz emigriert? (1991-2001) Und möchtest du mehr aus deiner Perspektive erzählen?
Dann melde dich jetzt bei ihr per Mail: anna.fersztand@uzh.ch