Slavisches Seminar

Slavistik in Zürich

Das Slavische Seminar der Universität Zürich ist eines der Zentren der Erforschung der slavischen Sprachen, Literaturen und Kulturen in der Schweiz. Die zur Verfügung stehenden Professuren in Slavistischer Sprachwissenschaft (Prof. Weiss), Slavistischer Literaturwissenschaft (Prof. Sasse), Polnischer und Tschechischer Literaturwissenschaft (Prof. Ritz) decken Lehre und Forschung in den Bereichen der Ostslavistik (Russistik), Westslavistik (Bohemistik, Polonistik)und Südslavistik (Bosnisch/Kroatisch/Serbisch) ab.

Erlernt und vertieft werden können im Rahmen des Studiums folgende Sprachen: Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Polnisch, Russisch und Tschechisch. Das slavistische Studium kann dabei in verschiedenen Kombinationen und auf unterschiedlichen Stufen absolviert werden:

Slavische Sprach- und/oder Literaturwissenschaft sowie Russische Sprach- und/oder Literaturwissenschaft können im Rahmen eines Bachelor- oder eines Masterstudiums als Hauptfach oder als kleines bzw. grosses Nebenfach studiert und mit einem BA (Bachelor of Arts) bzw. mit einem MA (Master of Arts) abgeschlossen werden.

Das interdisziplinäre Studienfach Osteuropastudien wird vom Historischen Seminar und dem Slavischen Seminar gemeinsam getragen und als BA-Hauptfachstudium sowie als MA-Hauptfachstudium angeboten. Die Osteuropastudien kombinieren zu etwa gleichen Teilen Elemente der Fächer Osteuropäische Geschichte und Slavische Literatur- und/oder Sprachwissenschaft.

Jubiläumsbuch

Den Blick nach Osten weiten Fünfzig Jahre Slavisches Seminar der Universität Zürich (1961–2011). Peter Brang, German Ritz, Sylvia Sasse, Daniel Weiss (Hg.)
 

Der reich bebilderte Band ist ein Archiv der Zürcher Slavis­tik mit Dokumenten und Zahlen, die erstmals umfassend publiziert werden. Er ist zugleich auch ein Erinnerungsort: Erinnerung an historische und persönliche Ereignisse und Erlebnisse ganz unterschiedlicher Generationen von Slavisten am Slavischen Seminar wie bei ihrer Forschungs­tätigkeit in Osteuropa. Historischer Abriss, Selbstporträts und Interviews lösen einander ab. Erscheint im September 2011 bei Chronos.
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