Slavistik in Zürich

Das Slavische Seminar der Universität Zürich, das 2011 sein 50jähriges Jubiläum feierte, ist das grösste Zentrum der Erforschung der slavischen Sprachen, Literaturen und Kulturen in der Schweiz. Die zur Verfügung stehenden Professuren in Slavistischer Sprachwissenschaft (Prof. Barbara Sonnenhauser) und Slavistischer Literaturwissenschaft (Prof. Sylvia Sasse) werden ergänzt durch eine Titularprofessur in Polnischer und Tschechischer Literaturwissenschaft (Prof. German Ritz). Sie decken Lehre und Forschung in den Bereichen der Ostslavistik (Russistik), Westslavistik (Bohemistik, Polonistik) und Südslavistik (Bosnisch/Kroatisch/Montenegrinisch/Serbisch) ab. Durch unsere Forschung in anderen Slavinen (Ukrainisch, Bulgarisch, Mazedonisch, Slovenisch, Obersorbisch) und in anderen Gebieten Osteuropas (Litauen, Ungarn) wird auch das Lehrangebot ständig durch weitere, komparative Aspekte ergänzt.

Studieninformation für die Erstsemestrigen und kleines Seminarfest

Die offizielle Studieninformation des Slavischen Seminars für die Erstsemestrigen findet am Freitag, den 23. September um 15.30 Uhr (direkt im Anschluss an die "Einführung in die Literaturwissenschaft") statt. Lenka Scholze, die Studienberaterin, wird in das Studium einführen und Fragen beantworten. 

Danach sind alle zu unserem kleinen Seminarfest mit Speis und Trank eingeladen und es besteht die Möglichkeit, die Mitarbeitenden, den Fachverein und andere Studierende des Slavischen Seminars kennenzulernen.

Studierende aus allen Semestern sind herzlich eingeladen!

 

Herzlich willkommen: Ass.Prof. Dr. Dorota Sajewska

Per 1.8.2016 tritt Dorota Sajewska ihre Stelle als Assistenzprofessorin für Interart (Osteuropa) am Slavischen Seminar an.

Das Slavische Seminar wünscht ihr einen guten Start!

Freie Plätze für Auslandsaufenthalte

Für das FS2017 sind noch freie Plätze für Auslandsaufenthalte zu vergeben. Verlängerte Bewerbungsfristen gelten sowohl für EU-Aufenthalte per SEMP (ehemals Erasmus; Bewerbungsschluss Mitte August), als auch über die EU hinaus per gesamtuniversitäre Abkommen (Bewerbungsschluss am 29.07.).
Wer spontan einen Auslandsaufenthalt organisieren möchte, kann hier oder auf der Seite des International Office weitere Informationen einholen bzw. sich an unsere Fachkoordinatorin (Anne Krier) wenden.

Promotionsplätze "Polen und Deutschland im modernen Europa"

zum 1. Oktober vergibt das Promotionsprogramm "Polen und Deutschland im
modernen Europa" Plätze für Promovierende. Eintrittstermin ist der 1.
Oktober 2016; Bewerbungen werden angenommen bis zum 28. August 2016.

Ausschreibung Promotion Polen Deutschland (PDF, 62 KB)

 

Neuregelung: Vorgezogene Mastermodule

Ab 1. Februar 2016 können Studierende, die in einem Bachelorstudiengang der Philosophischen Fakultät (PhF) gemäss ihrer Leistungsübersicht mindestens 171 ECTS Credits erworben haben, im jeweils folgenden Semester vorgezogene Module aus Masterstudienprogrammen der PhF im Gesamtumfang von maximal 18 ECTS Credits absolvieren. Dazu ist innerhalb der vorgesehenen Frist beim Studiendekanat ein Gesuch um Buchung vorgezogener Mastermodule zu stellen.

Mehr Infos dazu hier.

SNF-Forschungsprojekt: "The Ukraine conflict 2014 as a battlefield of competing legitimisation discourses" (Laufzeit: 2015-2018)

Seit dem 1. August 2015 läuft am Slavischen Seminar unter der Leitung von Prof. em. D. Weiss ein sprachwissenschaftliches, vom Schweizerischen Nationalfonds und der UZH finanziertes Projekt mit vier MitarbeiterInnen zur Erfoschung des gegenwärtigen Ukraine-Konflikts. Mit den Mitteln der kognitiven und pragmatischen Linguistik soll erforscht werden, inwiefern die gegenläufigen russischen und ukrainischen offiziellen Diskurse vor und nach den Ereignissen auf dem Majdan als antizipierende oder reaktive Legitimierung der gewaltsamen Auseinandersetzung gedeutet werden können. Dabei wird auch die Stimme der russischen Opposition in der Ukraine und der abtrünnigen Donbas-Region berücksichtigt. Parallel dazu wird die Entwicklung der Ukraine-Diskurse in den zwei mittelbar betroffenen Staaten Polen und Tschechien rekonstruiert.

Weitere Informationen zum Projekt

Jetzt online: Webseite zum ERC-Projekt "Performance Art in Eastern Europe"

Die Webseite zum ERC-Forschungsprojekt "Performance Art in Eastern Europe (1950-1990)" ist jetzt online und kann unter http://www.performanceart.info/ abgerufen werden.

Externe Veranstaltungen

Hier findet man aktuelle Hinweise zu kulturellen Veranstaltungen ausserhalb des Slavischen Seminars rund um das Thema Osteuropa.